JAGDHUNDE UND JAGDlICH MOTIVIERTE HUNDE

Typgerecht beschäftigen & belohnen

Dozentin: ANJA FIEDLER

Anja Fiedler leitet ihre Hundeschule „dogable“ in Meerbusch am Niederrhein. Dort arbeitet sie mit Menschen und ihren Jagdhunden auf Basis positiver Verstärkung (von Kontrolle des Jagdverhaltens, über typgerechte Beschäftigung, bis hin zur Vorbereitung auf jagdliche Prüfungen und die jagdliche Brauchbarkeit). Seit einigen Jahren ist sie als gefragte Expertin mit ihrem Seminarprogramm bundesweit, in der Schweiz und in Österreich unterwegs. Aktuell arbeitet sie mit Dr. Ute Blaschke-Berthold und Nicole Wenzel an einem DVD-Projekt zum Thema „Die Werkzeugkiste der positiven Verstärkung“ und an ihrem Buch zum Jagdverhalten.

Programm: Theorie & Viel Praxis

Jagdverhalten ist im Verhaltensrepertoire unserer (Jagd)Hunde genetisch fest verankert, und es ist alt, viel älter als unsere Idealvorstellungen eines angepassten Verhaltensrahmens in Feld, Wald und Flur. Spezialisten, die darauf selektiert sind, Wild weiträumig zu suchen, es körpersprachlich anzuzeigen, herauszudrücken, zu hetzen oder geschossenes Wild zu finden und dem Menschen zuzutragen, haben Bedürfnisse. Und ob der Hund nun jagdlich geführt wird oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Bedürfnisse wollen befriedigt werden!

Mit einem sicheren Rückruf oder einem zuverlässigen Stoppsignal können wir Jagdverhalten kontrollieren. Das funktioniert aber nur, wenn die Belohnungen aktuelle Bedürfnisse befriedigen und so zu effektiven Verstärkern werden. Im Bereich der Belohnungsmöglichkeiten werden wir Futter, Aktivitätsbelohnungen und selbstbelohnendes Verhalten genauer unter die Lupe nehmen.

Nicht nur innerhalb des Belohnungssystems ist es für unsere (Jagd)Hunde von Bedeutung, die individuellen Bedürfnisse und den Hundetyp im Hinterkopf zu haben, auch in Arbeit und Beschäftigung können wir insbesondere Sequenzen des Jagdverhaltens aufgreifen und vertiefen.

Nach einem theoretischen Abriss der Thematik Kommunikation mit Markersignalen und dem Zusammenhang der Bedürfnisse, Motivation und Belohnungen, werden wir uns in der Praxis intensiv des Belohnungssystems und der Entwicklung typgerechter Beschäftigungsmöglichkeiten widmen.

Zielgruppe: ANERKANNT TÄK SH (NS noch im Anttragsverfahren)

Geeignet für Hundehalter sowie Trainer/Verhaltensberater und andere Berufsgruppen, die sich intensiver mit der Thematik beschäftigen möchten. Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung für zertifizierte HundetrainerInnen mit 11 Fortbildungsstunden anerkannt.

Allgemeine Hinweise: Passivteilnehmer bitte ohne begleitende Hunde !

Maximal 8-10 aktive Teilnehmer. Gesamt-Teilnehmerzahl maximal 20-25. Die Veranstalterin bittet darum, rein begleitende Hunde möglichst  nicht mitzubringen. Die angemeldeten Hunde können, sofern sie den Seminarablauf nicht stören, gerne mit in den Seminarraum gebracht werden. Da nicht immer alle Hunde zeitgleich im Seminarraum verweilen können, kann für die Hunde zwischenzeitlich auch schon mal eine Verweildauer im Auto notwendig sein wird. Die Erfahrung zeigt, dass vereinzelt Hunde oder Hundehalter damit Schwierigkeiten haben. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Teilnahme ohne Hund. Kleine Spaziergehmöglichkeiten in den Pausen sind in der direkten Umgebung vorhanden.

Veranstaltungsort: Bielefeld
Hof Steffen, Dingerdisser Str. 13, 33699 Bielefeld.  Der Hof ist gut von der A2 erreichbar. Parkplätze sind auf dem Hofgelände in unmittelbarer Nähe des Seminarraumes ausreichend vorhanden.

Termin: 15./16. Juni 2019

Samstag / Sonntag

Uhrzeit:

10:00 Uhr – 17:00 Uhr

Jeweils inkl. kleiner Pausen und einer Mittagspause von ca. 1 Std.

Teilnahmegebühr: Gebühr inkl. 19% USt

220,-/200,- Euro: Teilnehmer mit Hund / Frühbucher bis 15.07.2018

160,-/140,- Euro: Teilnehmer ohne Hund / Frühbucher bis 15.07.2018

Verpflegung: Selbstzahler
Kaffee, Tee, Gebäck und Kuchen stehen gegen eine kleine Verpflegungspauschale zur freien Verfügung. Auf Wunsch Erfrischungsgetränke und mittags Pizza-Bringdienst.

Aktueller Buchtipp: